Stettler Seminar 2017

Chancen und Risiken der Digitalisierung

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Die Digitalisierung im Gesundheitswesen steht im Vergleich zu anderen Branchen zwar noch am Anfang der Reise. Sie schreitet jedoch im Eiltempo voran. Höchste Zeit also, den Kompass auf Erfolgskurs auszurichten! Aus diesem aktuellen Anlass führte die Stettler Consulting AG am vergangenen Freitag das diesjährige Stettler-Seminar im Hotel Radisson Blu am Zürich Airport mit rund 70 geladenen Gästen aus Pharma, Medizintechnik und Hospital durch. In diesem Beitrag erfahren Sie die Highlights des Stettler-Seminars. Werfen Sie einen Blick in die Bildergalerie. Detaillierte Informationen zu den spannenden Referaten erhalten Sie in den kommenden Ausgaben der Serie  #StettlerSeminar2017.

Mobile Phones werden auf lautlos gestellt, Laptops verschwinden in der Tasche. Um das diesjährige Stettler-Seminar zum Thema Chancen und Risiken der Digitalisierung zu verfolgen, wechselten die rund 70 Gäste aus ihrem digitalen Alltag in den Ruhe-Modus und horchten gespannt den Referaten. Zudem nutzten Sie die entspannte Atmosphäre bei Kaffee und Gipfeli sowie beim Lunch, um über Gehörtes zu diskutieren und ihr Netzwerk wieder einmal real zu pflegen. Hier geht es zur Bildergalerie.

Stimmen aus der Podiumsdiskussion:
Veränderungen im Verhalten und Wandlungsbereitschaft verlangt

In der Podiumsdiskussion nahmen Fachexperten zu konkreten Fragen von Roger Stettler (Inhaber der Stettler Consulting AG) Stellung. Dr. Daniel Roth, General Manager A. Menarini AG begeisterte die Runde mit einem Experiment, welches er eigens für die Veranstaltung durchführte. Er verzichtete einen Tag lang auf sein Handy. Wie wirkte sich dies auf seinen Führungsalltag aus? „Man sieht sofort, wie abhängig man durch die Digitalisierung ist.“ Man verliere die Freiheit, wann und wo zu kommunizieren – mobil zu sein, dort wo die Menschen sind. Auf die Frage: Denken Sie, dass es neue, vielleicht andere Profile benötigt, um in dieser digitalisierten Welt als  Führungskraft erfolgreich zu sein? Antwortet Madeleine Stöckli, CEO bei B. Braun Medical AG: „Ich bin überzeugt, dass es neue Profile benötigt. Vor allem aber braucht es eine Veränderung im Verhalten und die Offenheit, den Wandel in diesem Tempo mitzumachen.“ Es sei immer wieder ein „Spagat“, ergänzt PD Dr. med. Dietmar Mauer, Leiter Medizinisches System, Hirslanden AG, Klinik Hirslanden. Zum einen seien Führungskräfte gefragt, die  mit den Vorgaben eines optimalen Qualitätsmanagements im Rahmen des Behandlungsprozesses umgehen können und gleichzeitig den wirtschaftlichen Anforderungen gerecht werden – also diesen Spagat zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit leben. Führungsleute sollen sich in der digitalen Welt zurechtfinden aber eben auch andere, ältere Generationen begleiten können, beispielsweise ältere Chirurgen, die sehr gute Qualität leben allerdings nicht unter dem Druck der Digitalisierung stehen und diesen auch nicht annehmen. Auch diese Leute müssten geführt und gehalten werden.

Einblick in Referate – Ausführungen in der Serie #StettlerSeminar2017

Fulminanter Auftakt der Referatsrunde bildete das Referat von Roman Iselin, Country Lead Medical Devices Schweiz, Johnson & Johnson. Er ging der Frage nach, welche Rolle die Industrie in der Digitalisierung des Gesundheitswesens einnimmt. Ist sie Driver, Enabler oder Follower? Sie erfahren es in unserer nächsten Ausgabe.

Marios Ntinis, Director Business Unit Specialty Care, Mitglied der Geschäftsleitung, Roche Pharma (Schweiz) AG erfrischt bei seinem Einstieg mit der Aussage, dass er selbst wie viele andere im Saal ein „Kind der Schreibmaschine“ war und veranschaulicht damit, wie rasch sich die Zeiten geändert haben. An seinem Referat zum Thema „Die digitale Transformation im Pharmavertrieb – Was für den Erfolg in Zukunft zählt“ liess er uns an seinen Erfahrungen bei der Roche Pharma (Schweiz) AG teilhaben. Mehr dazu in der Serie #StettlerSeminar2017.

Auch bei der Personalrekrutierung spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle. Dario Kiesewetter, Enterprise Account Executive bei LinkedIn erklärte in seinem Referat, wo die Chancen und Risiken liegen, wenn Algorithmen bei der Personenauswahl mitentscheiden. Lesen Sie mehr dazu in der Serie #StettlerSeminar2017.

Das Referat von Birgit Troschel, Diplom-Psychologin, Partner und Mitglied der Geschäftsleitung Stettler Consulting AG zum Thema „Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Rekrutierung und Digital Leadership“, bildete den krönenden Abschluss der diesjährigen Referatsrunde. Mit der Digitalisierung seien nicht nur mehr Gegenstände betroffen, die aktualisiert werden müssen. „Auch Sie und ich benötigen gelegentlich ein Update, um vermittelbar zu bleiben.“ Verpassen Sie deshalb nicht die Serie #StettlerSeminar2017, in welcher Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten des Referats erhalten.

Das Stettler-Seminar richtet sich an Führungskräfte und HR-Experten aus den Bereichen Pharma, Medizintechnik und Hospital. Ziel der Veranstaltung ist es, auf Basis aktueller Themen vertieft Einblicke in die Herausforderungen der Personalrekrutierung, Consulting und des Talentmanagements zu vermitteln. Gleichzeitig bietet der Anlass die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre sein Netzwerk zu pflegen und auszubauen. Das Stettler-Seminar findet jährlich im Frühjahr statt.